Home     Kontakt    Suche:     Go  
Fachkreis

Startseite  > Thrombose  > Entstehung eines Thrombus > Risiko Gelenkersatz

Thromboserisiko nach Gelenkersatz

In Deutschland werden jährlich über 300.000 Knie- und Hüftgelenkersatz-Operationen durchgeführt.4 Diese Operationen zählen zu den Hochrisiko-Eingriffen für venöse Thromboembolien.3 Die einschlägige Fachliteratur geht davon aus, dass ohne entsprechende Medikation bei bis zu 85 Prozent der Patienten eine solche Komplikation auftreten würde.5 In der orthopädischen Chirurgie in Deutschland ist daher eine flächendeckende vorbeugende Behandlung Standard, mit der das Risiko erheblich gesenkt wird.6,7


Thromboserisiko Kniegelenkersatz-Operation
Durch die Ruhigstellung des Körpers während einer Knie- oder Hüftgelenkersatz-Operation und die eingeschränkte Beweglichkeit im Anschluss verlangsamt sich der Blutfluss bei frisch Operierten. Außerdem wird während einer Knieersatz-Operation aus medizinischen Gründen eine Stauung sogar absichtlich herbeigeführt: Man klemmt die Blutgefäße zum Knie ab, um den Blutverlust zu reduzieren. Durch die Operationswunde bzw. den dort einsetzenden Heilungsprozess ist das Gerinnungssystem noch zusätzlich aktiviert. Diese Verschiebung des Gerinnungsgleichgewichts verursacht eine vermehrte Gerinnungsneigung im Körper. Die Medikamente, die Patienten nach ihrer Hüft- oder Knieoperation bekommen, gleichen diese Verschiebung aus und sorgen dafür, dass die Blutgerinnung verlangsamt wird und Verklumpungen nicht so schnell entstehen können.
Nützliche Tipps und Informationen rund um das Thema Knie- und Hüftgelenkersatz-Operationen finden Sie unter www.neues-kniegelenk.de bzw. www.neues-hueftgelenk.de.
Dieser Artikel war für mich...
   sehr hilfreich
   teilweise hilfreich
   unbrauchbar
Absenden
   Seite bewerten
      © Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG 1997-2012. Alle Rechte vorbehalten.
Impressum | Nutzungsbedingungen
Boehringer Ingelheim