Bei gesunden Menschen befinden sich gerinnungshemmende und gerinnungsfördernde Stoffe in einem genau aufeinander abgestimmten Gleichgewicht. Wenn sich unbemerkt kleinere Thromben bilden, sorgt der Körper normalerweise selbst dafür, dass sie abgebaut werden und keine Probleme verursachen. Es gibt jedoch verschiedene
Faktoren, die auf dieses Gleichgewicht einwirken, eine verstärkte Neigung zur Blutgerinnung auslösen und damit die Gefahr von Thrombosen erhöhen können. Dazu zählen persönliche Risiken wie eine erblich bedingte erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes, zunehmendes Alter, Hormonpräparate oder Nikotinkonsum. Aber auch bei situationsbezogenen Anlässen wie einer längeren Phase der Unbeweglichkeit auf langen Flugreisen oder nach einer Operation steigt das Risiko für eine Thrombose. Insbesondere
orthopädische Operationen an Hüft- und Kniegelenken gehen mit einem stark erhöhten Thromboserisiko einher.