Eine Vorstufe des Schlaganfalls ist die so genannte transitorische ischämische Attacke (TIA). Anders als beim "großen" Schlaganfall ist das betroffene Hirngefäß nur vorübergehend verstopft, so dass die Schlaganfall-typischen Symptome wie Lähmungen und Sprachstörungen meist nach wenigen Minuten wieder abklingen. Dennoch muss eine TIA als ernstes Warnsignal betrachtet werden. Es sollten sofort gründliche ärztliche Untersuchungen in einer Spezialklinik (Stroke Unit) erfolgen und eine präventive Therapie gegen Schlaganfall eingeleitet werden. Denn TIA-Patienten haben ein stark erhöhtes Risiko für einen "richtigen" Schlaganfall.