- Morgensteifigkeit von mindestens 60 min. Dauer in den Gelenken
- Arthritis (mit Schwellung / Erguss) in drei oder mehr Gelenkbereichen
- Arthritis im Bereich der Hände (Handgelenke, Fingergrund und - mittelgelenke)
- Symmetrische Arthritis (gleiche Gelenke auf beiden Körperseiten betroffen)
- Nachweis von Rheumaknoten
- Rheumafaktor im Serum positiv
- RA-typische Veränderungen im Röntgenbild (Entkalkung, Gelenkspaltverschmälerung, Zysten, Usuren im Knochen)
Im Frühstadium bleiben deshalb die gründliche Anamnese (Verlauf des bisherigen Krankheitsgeschehens) und die körperliche Untersuchung die bei weitem wichtigsten diagnostischen Hilfsmittel des Arztes. Da für die richtige Interpretation der erhobenen Befunde fachliches Spezialwissen erforderlich ist, sollte jeder Patient mit einer unklaren rheumatischen Erkrankung möglichst bald einen Spezialisten, d. h. den Rheumatologen aufsuchen. Dieser wird dann nicht nur eine genauere Diagnose (oder Verdachtsdiagnose) stellen, sondern auch bereits einen individuellen effektiven Behandlungsplan festlegen.
Klinischer Krankheitsverlauf und Funktions-Status werden vom Arzt in vier Schweregrade eingeteilt (Glücklicherweise wird mit den heutigen therapeutischen Möglichkeiten das Erreichen der letzten Stadiums 4 fast immer vermieden).



