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Was kann ich als Patient selbst tun?
Auch als Patient können Sie den Verlauf der RLS-Erkrankung und die oft quälenden Beschwerden durch Ihre Lebensweise beeinflussen. Körperliche Aktivitäten einerseits und Entspannung andererseits gehören wesentlich dazu - allerdings mit ein paar Einschränkungen. Letztlich werden Sie selbst herausfinden, was Ihre Beschwerden lindert und Ihnen gut tut.
- Wichtig ist auch eine gute "Schlafhygiene" zur Verbesserung des Schlafs, das heißt z. B.: ein regelmäßiger Tag-Nacht-Rhythmus mit feststehenden Aufsteh- und Zubettgehzeiten, kein zu "schweres" Abendessen, ein "Einschlafritual" mit einer Reihe regelmäßiger, stets in gleicher Abfolge durchgeführter Handlungen, etwa dem Trinken eines Kräutertees!
- Vermeiden Sie "Genussgifte" wie Alkohol oder Nikotin, denn sie fördern das RLS!
- Aktive körperliche Bewegung wie Treppensteigen, Stretching, Massage oder Fahrradfahren lindert zwar die RLS-Beschwerden; übertriebene Aktivität, also Überanstrengung in den letzten 6 Stunden des Tages, sollte jedoch tabu sein- das kann die Beinbeschwerden noch verstärken!
- Andererseits sollten Sie sich am Ende eines problembeladenen, anstrengenden Tages bewusst entspannen, weil sonst durch die seelische Anspannung Ihre Beschwerden zunehmen!
- Gönnen Sie sich ein heißes oder kaltes Fußbad, kalte Güsse, das Einreiben der Unterschenkel mit Kühlsalbe vor dem Zubettgehen und weitere physikalische Maßnahmen!
- Verzichten Sie ebenfalls auf Entspannungsübungen wie autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation, weil zum einen diese Ruhe Ihre Beschwerden verschärfen kann und zum anderen RLS-Patienten häufig gar nicht in der Lage sind, die notwendige Ruhe dafür aufzubringen!
- Zur Verminderung von RLS-Beschwerden in Zeiten der Langeweile sollten Sie sich in geistige Aktivitäten stürzen, etwa Kreuzworträtsel lösen oder am PC spielen!
- Versuchen Sie, Ihre Lebensführung so weit wie möglich stressfrei zu halten!
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