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Was kann Ihr Arzt tun?

Zunächst wird Ihr Arzt sie genau nach Ihren Beschwerden fragen und Sie untersuchen. Wichtig für ihn ist zunächst, ob Sie neben der Bewegungsverlangsamung auch Ruhezittern, Muskelsteifheit oder eine Gang- bzw. Standunsicherheit haben. Außerdem wird er danach schauen, ob Ihre Beschwerden möglicherweise z. B. durch Medikamente oder defekte Blutgefäße hervorgerufen wurden, also eine erkennbare und unmittelbar behandelbare Ursache haben. Er kann die Abfrage mit einer Checkliste zur Früherkennung durchführen.

L-Dopa-Test zur Absicherung der Diagnose

Bei dem L-Dopa-Test bekommen Sie einmalig eine Dosis L-Dopa verabreicht. Bessern sich daraufhin die durch Dopaminmangel verursachte Bewegungsverlangsamung bzw. Muskelsteifheit, spricht das deutlich für das Vorliegen der Parkinson-Krankheit. Der L-Dopa-Test ermöglicht es Ihrem Arzt also, seine Diagnose abzusichern.

Zusätzlich Computertomographie

Darüber hinaus kann der Arzt eine spezielle Röntgenuntersuchung (z. B. eine Computertomographie = CT) des Gehirns durchführen. So kann er feststellen, ob krankhafte Veränderungen des Gehirns die Krankheitszeichen erklären können. Die Untersuchung dient zum Ausschluss sekundärer Ursachen.

Und danach?

©  Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. <br>  www.parkinson-vereinigung.de
© Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.
www.parkinson-vereinigung.de
Nach einem positiven Testergebnis gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die Sie und Ihr Arzt haben, um Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Lebensqualität zu erhalten bzw. zu verbessern.

Auch wenn die Parkinson-Krankheit bis heute nicht heilbar ist, kann durch eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten das Voranschreiten der Erkrankung deutlicht verlangsamt werden kann. Vor allem in den letzten Jahren wurden deutliche Fortschritte erzielt, die die Lebensqualität der Betroffenen verbessern können.
Ob eine Behandlung erforderlich ist, entscheiden Sie zusammen mit Ihrem Arzt.

Welche Parkinson-Arzneimittel Ihnen Ihr Arzt zunächst verordnet, hängt dabei von der Dauer Ihrer Erkrankung, Ihrem Alter und Ihren Beschwerden ab. Eine wichtige Rolle spielt auch, welche zusätzlichen Krankheiten bei Ihnen noch vorliegen.

Die medikamentöse Behandlung muss lebenslang durchgeführt werden. Ihr Arzt wird eine individuelle Therapie für Sie festlegen. Halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes, dies trägt zum Behandlungserfolg bei.
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