Bluthochdruck wird von Ärzten auch Hypertonie genannt. "Hyper" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "zu viel", "tonie" ist vom lateinischen Wort "tonus" abgeleitet. Das heißt so viel wie "Spannung" und meint damit den Druck auf die Gefäßwände.
In bestimmten Situationen steigt oder fällt der Blutdruck – das ist völlig normal. Von Bluthochdruck spricht man erst, wenn die Werte längere Zeit über 140/90 mmHg liegen. Gesichert ist die Diagnose, wenn an drei aufeinander folgenden Tagen zu verschiedenen Uhrzeiten erhöhte Blutdruckwerte gemessen werden. Um die Diagnose zu bestätigen und die Ursachen zu erkennen, empfehlen Ärzte eine Blutdruckmessung über 24 Stunden.
In der Regel verursacht Bluthochdruck kein unmittelbares Krankheitsgefühl. Vielmehr handelt es sich um "Alltagsbeschwerden", die selten mit dem Bluthochdruck in Zusammenhang gebracht werden. Dennoch sind Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen sowie Druckgefühl im Kopf oder Nasenbluten auf hohen Druck zurückzuführen. Doch die Gefahr ist schleichend: Die scheinbar harmlosen Symptome können Warnsignale für lebensgefährliche Folgeerkrankungen sein.



