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Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und senkt den Blutdruck
Die meisten Patienten mit Bluthochdruck können durch geeignete sportliche Aktivitäten auf Dauer ihren Blutdruck um etwa 7 mmHg senken. Nur in bestimmten Ausnahmefällen (Blutdruck, der höher als 200/120 ist oder Bluthochdruck, der bereits eine Erkrankung des Herzens verursacht hat) ist Sport eher schädlich für den Hochdruckpatienten. Bevor Sie aber Ihre sportlichen Aktivitäten aufnehmen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
Bewegung bringt den Kreislauf und sämtliche Stoffwechselfunktionen des Körpers in Schwung. Auch wenn Sie bereits eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben, verringert angemessene und regelmäßige Bewegung nicht nur das Risiko von Herz-Kreislauf-Komplikationen, sondern auch das Arteriosklerose-Risiko. Sie sollten daher nicht auf Bewegung verzichten. Gute Sportvereine bieten heute Herzsportgruppen an, in denen Sie medizinisch betreut werden.
Bewegung in der Gruppe macht Spaß und bringt den Kreislauf in Schwung!
Höchstleistungen müssen nicht sein
Einmal pro Woche intensiver Sport bringt wenig und kann sogar schaden, falls Sie Ihre Grenzen überschreiten. Regelmäßig drei bis viermal die Woche ca. 30 bis 45 Minuten trainieren bringt mehr. Sind Sie untrainiert, beginnen Sie vorsichtig mit dem Training und steigern Sie sich langsam. Entscheidend ist dabei das persönliche Wohlgefühl. Bei regelmäßigem Training, zum Beispiel dreimal pro Woche, stellt sich auch Freude und Lust an der Bewegung ein. Am besten sind Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen, Radfahren, Wandern oder Skilanglauf geeignet.
Kontrollieren Sie Ihren Puls
Wichtig ist es, die Pulsfrequenz während des Trainings zu kontrollieren: Ideal sind ca. 130 Schläge pro Minute. Dabei spielen aber auch Alter und Allgemeinzustand eine Rolle. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Pulsfrequenz er Ihnen für Ihr Training empfiehlt.
So ermitteln Sie Ihren Belastungspuls
Sie können den Puls am Hals oder am Handgelenk mit dem Zeige- oder Mittelfinger ganz leicht ertasten. Ein Ruhepuls von circa 70 Schlägen pro Minute ist normal und schont das Herz. Durch regelmäßiges Lauftraining verringert sich der Ruhepuls: Je besser Sie trainiert sind, desto niedriger wird Ihr morgendlicher Ruhepuls.
Ein dauerhaft trainiertes Herz ist wie ein starker Motor, der mehr PS (Pumpfunktion) bei geringerer Drehzahl (Pulsschlag) bringt. Als gute Orientierung für den optimalen Belastungspuls dient folgende Formel: optimaler Pulsschlag = 180 minus Alter
Bei einem 50-Jährigen beträgt z.B. der optimale Pulsschlag 130 Schläge/min. Sie sollten diesen Wert im Ausdauertraining in keinem Fall übersteigen, denn nur so erreichen Sie gute Trainingseffekte, ohne erhöhtes Risiko für Herz und Kreislauf.
Achten Sie beim Training unbedingt auf Ihren Puls!
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