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Die Vorboten des Schlaganfalls

Achten Sie auf typische Symptome, wenn das Gehirn vorübergehend nicht richtig durchblutet ist.
Achten Sie auf typische Symptome, wenn das Gehirn vorübergehend nicht richtig durchblutet ist.
Bei nahezu jedem Risikopatienten kündigt sich der Schlaganfall Wochen, auch Monate oder Jahre vorher durch erste Warnzeichen an. Diese müssen jedoch erkannt und richtig gedeutet werden. Wird rechtzeitig behandelt, muss es erst gar nicht zu einem Schlaganfall kommen oder seine Folgen können wenigstens verringert werden.

So kann vorübergehend eine Mangeldurchblutung des Gehirns entstehen und sich innerhalb von Minuten oder Stunden wieder zurückbilden. Dieser Zustand wird als transitorisch ischämische Attacke, TIA, bezeichnet – was als "vorübergehender Anfall einer Durchblutungsstörung" übersetzt werden kann. Typische Symptome einer TIA sind: Gleichgewichtsstörungen mit und ohne Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Seh-, Hör-, Sprach- und Lesestörungen, Doppelbilder, Schwierigkeit das Gehörte zu verstehen, Unfähigkeit zu rechnen oder zu schreiben sowie Taubheitsgefühl in Arm oder Bein, Gangunsicherheit und Einknicken der Beine.

Die Symptome sind vorübergehend – sie dauern wenige Minuten bis Stunden (maximal 24 Stunden) - müssen aber als Notfall aufgefasst und dementsprechend unbedingt abgeklärt und behandelt werden. Das Auftauchen einer TIA wird heute als Risikofaktor für einen Schlaganfall gewertet. Man könnte die TIA als einen "beinahe" leichten Schlaganfall bezeichnen, der das Risiko für weitere, echte und sogar größere Schlaganfälle erhöht. Bis zu einem Viertel aller Patienten mit TIA erleiden innerhalb von einem Jahr und bis zu einer Hälfte innerhalb von fünf Jahren einen Schlaganfall. Der Blitzschlag trifft also selten aus heiterem Himmel, er kündigt sich meistens durch dunkle Sturmwolken an.
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