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Die Behandlung des Schlaganfalls

Früher galt der Schlaganfall als eine schicksalhafte, kaum zu behandelnde Krankheit.
Heute gibt es eine Reihe von wirksamen Behandlungsmethoden, mit denen bereits in der Frühphase Schäden verringert und Folgeschlaganfälle größtenteils verhindert werden können. Die Voraussetzung ist jedoch ein rasches Reagieren – der Schlaganfall muss nach den ersten Anzeichen innerhalb von 3 bis 6 Stunden behandelt werden. In dieser Zeitspanne können Gehirnzellen noch vor der Zerstörung durch Sauerstoff- und Nährstoffmangel bewahrt werden. Zudem können durch die sich anschließenden Rehabilitationsmaßnahmen Funktionsausfälle des Gehirns teilweise rückgängig gemacht werden.

Ein verschlossenes Gefäß kann wieder durchgängig gemacht werden

Mit Medikamenten oder durch eine Notoperation kann ein verschlossenes Gefäß wieder durchgängig gemacht werden. Dadurch verbessern sich die Chancen für den Patienten ohne folgenschwere Behinderungen durchzukommen. Eine optimale Versorgung ist heute schon in zahlreichen deutschen Städten in Schlaganfall-Spezialeinheiten der Kliniken, sog. Stroke Units, möglich. Neben allgemeinen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung wichtiger Herz- und Kreislauffunktionen kann unter bestimmten Voraussetzungen der Blutpfropf mit blutverdünnenden Medikamenten aufgelöst werden.
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