Das allergische Asthma

Die Bronchialschleimhaut reagiert auf bestimmte Stoffe überempfindlich. Diese Substanzen müssen aber hierfür nicht unbedingt eingeatmet werden. Auch Nahrungsmittel, die man ganz normal isst und in den Magen-Darm-Trakt gelangen, können Asthma auslösen.
Im Folgenden eine Auflistung von bekannten Stoffen, die, über die Atemluft inhaliert, häufig Allergien wie auch Asthma auslösen können:
  • Hausstaub, der menschliche, tierische oder pflanzliche Eiweißbestandteile enthält;

  • Mikroorganismen (u. a. Milben, Schimmelpilze);

  • Tierhaare (z. B. Katzen);

  • Pollen (von Bäumen, Büschen, Gräsern, Blumen);

  • Mehlstäube;

  • Duftstoffe;

  • Gewürze, Harze;

  • Hefe;

  • Kunststoffe, synthetische Fasern;

  • Waschmittel;

  • Tabakrauch u. v. m.

Dieses allergische Asthma kann zu einer regelrechten Berufskrankheit werden und tritt nicht selten bei Bäckern, Gärtnern und Beschäftigten in der Nahrungs- und Kosmetikindustrie auf.
Als Nahrungsmittel, die Asthma auslösen können sind Folgende zu nennen:
  • Eier;

  • Milchprodukte wie auch Schokolade;

  • Fische und Schalentiere;

  • Fleisch;

  • Tomaten, Erdbeeren, Kiwis;

  • Nüsse;

  • Honig;

  • bestimmte künstliche Farb- und Konservierungsstoffe.

Allergisches Asthma, das durch oben genannte Substanzen ausgelöst wird, entsteht meist im Kindes- und Jugendalter, jedoch sehr selten jenseits des 45. Lebensjahres.
Kommt man der auslösenden Substanz auf die Spur, kann der Betroffene durch Desensibilisierungsmaßnahmen unter Umständen komplett von seinem Asthma befreit werden.
    
 
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