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Asthma und Reisen - ein kleines Glossar

Akut
plötzlich auftretend

Allergie
Neigung des Körpers, auf körperfremde Stoffe durch das eigene Immunsystem überempfindlich zu reagieren

Allergene
sind körperfremde Stoffe, die eine Allergie auslösen können.

Antigene
Siehe Antikörper

Antikörper
Substanzen, die nach dem Eindringen von Fremdstoffen (Allergene) durch bestimmte Zellen des Immunsystems gebildet werden, im Blut zirkulieren und die Allergene neutralisieren.

allergische Reaktion
ist eine durch körperfremde Stoffe hervorgerufene Überempfindlichkeits-Reaktion.

Asthma bronchiale
Erkrankung der Atemwege, gekennzeichnet durch wiederkehrende, anfallsweise auftretende Atemnot (asthmatischer Anfall), die durch Verkrampfung der Bronchien sowie Schleimhautschwellung und gesteigerte Schleimabsonderung im Bereich der Atemwege gekennzeichnet ist.

Atemgymnastik
Atemtraining zur Atemerleichterung bei Atemwegserkrankungen.

Belastungsasthma
eine Form von Asthma bronchiale, bei der körperliche Belastung zu einem asthmatischen Anfall führen kann.

Bronchiale Hyperreaktivität
Überschießende Reaktion der Bronchien (Bronchospasmus) auf diverse Allergene und andere Reize.

Bronchospasmus
Verkrampfung der Bronchialmuskulatur

Exposition
Bedeutet, bestimmten Einflüssen, z.B. Staub, Allergenen, ausgesetzt zu sein.

Extrinsic-Asthma
eine Form von Asthma bronchiale, bei der es zur Auslösung von Atemnot durch Begegnung mit äußeren („extrinsic“) Allergenen kommt.

Exazerbation
das akute Wiederaufflammen oder eine neuerliche Verschlimmerung des Krankheitszustandes.

Giemen
pfeifendes Atemgeräusch, das beim Abhören der Lunge gehört werden kann.

Hub
die Arzneimittel-Dosis, die bei einmaliger Betätigung eines Dosier-Aerosols freigesetzt wird.

Immunsystem
Abwehrsystem des Körpers, das für die Erkennung und Zerstörung körperfremder (und damit möglicherweise schädlicher) Stoffe verantwortlich ist.

Infektasthma
eine Form des Asthma bronchiale, bei der die Auslösung der Atemnot auf einer Infektion der Atemwege beruht.

Influenza
Grippaler Infekt bedingt durch eine Ansteckung mit Grippeviren.

Inhalationsallergene
Allergene, die eingeatmet werden (z. B. Pollen).

Intrinsic-Asthma
eine Form des Asthma bronchiale dessen Auslösung durch veranlagungsbedingte, nervöse oder körpereigene Faktoren erfolgt.

Kreuzallergien
beruhen auf der Ähnlichkeit von Allergenen unterschiedlicher Allergenquellen. So können z.B. Patienten, die auf frühblühende Bäume allergisch sind, auch auf bestimmte Obstsorten allergisch reagieren.

Mediatoren
sind körpereigene Überträgerstoffe, die allergische Reaktionen fördern und auslösen.

Nahrungsallergene
sind Bestandteile der Nahrung, die bei entsprechend disponierten Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können.

Pollen
Blütenstaub (Samen), der während der Blütenperiode produziert und von Insekten und vom Wind verbreitet wird – ein für empfindliche Menschen mögliches Allergen.

Pollenflug
Saisonale Freisetzung von Pollen, dient der Bestäubung der Pflanzen.

Quaddel
Rötung und Schwellung der Haut ("Bläschen"), häufig aufgrund einer allergischen Reaktion. Auch künstlich angelegte Hautblasen im Rahmen der Allergiediagnostik.

Quincke-Ödem
plötzlich auftretende starke Schwellungen, bevorzugt im Gesichtsbereich (Lippen, Augenlider) und den oberen Atemwegen (Erstickungsgefahr), aufgrund einer akuten allergischen Reaktion.

Rhinitis, allergische
Nasenschleimhautentzündung aufgrund einer Überempfindlichkeitsreaktion mit "Nasenlaufen".

Sauerstoffpartialdruck
der im arteriellen oder venösen Blut vorhandene Teildruck des transportierten Sauerstoffs.

Schimmelpilze
Mikroskopisch feine Pilze, die verschiedenfarbige, watte- oder staubähnliche Überzüge auf pflanzlichen oder tierischen Stoffen bilden und die sie z.B. zum Faulen bringen.

Urtikaria
Nesselsucht, Hautausschlag mit Quaddeln.

Zirkadianer Rhythmus
eine im ca. 24-Stundenrhythmus regelmäßig wiederkehrende Schwankung verschiedener Körperfunktionen, z.B. der Körpertemperatur. Auch das Auftreten von Asthmabeschwerden unterliegt solch einem Rhythmus (nächtliche Atemnot).
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