Flora und Fauna im Reiseland

Die Flora

Die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen auf der Erde, insbesondere die Niederschlagsmenge, die Temperatur, der Feuchtigkeitsgrad, die Bodenbeschaffenheit und die Höhenlage, haben eine Vielzahl von Klimazonen hervorgebracht. Diese sind jedoch oft nicht klar abgrenzbar, sondern überschneiden sich und gehen gewöhnlich stufenweise ineinander über. Grob vereinfacht kann die Flora der einzelnen Klimazonen wie folgt klassifiziert werden:
Tropische Regenwälder sind in Regionen mit ganzjährig nahezu gleich bleibendem Klima und Temperaturen von über 24 °C sowie einer konstanten hohen Regenmenge und relativen Luftfeuchtigkeit von mehr als 75 bis 80 Prozent verbreitet.

Immergrüne Hartlaubwälder finden sich insbesondere im Mittelmeergebiet (abwechselnd mit Macchia), Kalifornien und Südaustralien.
Sommergrüne Laub- und Mischlaubwälder sind für den größten Teil Europas und den Nordosten Amerikas charakteristisch. Die europäischen Wälder sind jedoch vorwiegend artenarme Wirtschaftswälder mit erhöhtem Nadelwaldanteil.

Der Übergang zwischen der Zone der sommergrünen Laubwälder und der reinen Nadelwaldzone ist fließend. Das Klima der Nadelwaldzone ist durch lange, schneereiche Winter und kurze, meist kühle Sommer gekennzeichnet.
Baumlose Regionen findet man überall dort, wo es für das Gedeihen von Bäumen zu trocken (Wüsten- und Steppenregionen) oder zu kalt ist (arktische und hochalpine Tundra). Savannen sind durch einzeln stehende Bäume und Sträucher charakterisiert. Wüsten sind in Regionen mit extrem geringen und seltenen Niederschlägen (höchstens ein bis zwei Monate pro Jahr) anzutreffen. Extrem hohe Tag- und niedrige Nachttemperaturen sind typisch.
© 1996-2000 Michael Pidwirny
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