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Ernährung bei Asthma - Tipps für Unterwegs
Auch im Essen lauert die Gefahr
Manche Menschen reagieren allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel. Diverse Kräuter, Nüsse und Samen, Stein- und Kernobst, Eier, Milchprodukte und Fischeiweiß sowie mit Schimmelpilzen verseuchte Nahrungsmittel können Allergieauslöser sein. Auch die immer häufiger vorkommenden Lebensmittelzusätze können eine allergische Reaktion verursachen.
Eine allergische Reaktion auf Nahrungsmittel kann sich neben Schwellungen und Reizungen im Mund- und Rachenbereich (bis hin zum sog. Quincke-Ödem) auch in Form von asthmatischen Beschwerden und Hautreaktionen wie Nesselsucht (Urtikaria) äußern.
Vorsicht Vorratsmilben!
Sie sind gerade für Hausstaubmilbenallergiker zu einer zunehmenden gesundheitlichen Gefahr geworden. Wie auch die Hausstaubmilbe lebt die Vorratsmilbe in jedem Haushalt. Ihr bevorzugter Aufenthaltsbereich ist die Küche bzw. die dort bevorrateten Lebensmittel, insbesondere Getreideprodukte. Beim Verzehr gelangen die Vorratsmilben in den Verdauungstrakt und können dadurch allergische Reaktionen auslösen. Bestehen bereits Allergien gegen die Hausstaubmilbe und liegt der Verdacht auf eine Vorratsmilben-Allergie vor, sollte auch hierfür eine spezielle Testung vorgenommen werden.
Was sind sogenannte „E-Nummern“?
Dies sind Abkürzungen für eine Reihe von Lebensmittelzusatzstoffen und Aromen, die es mittlerweile in unübersehbarer Zahl gibt. Sie finden sich in vielen Produkten.
Bunte Getränke und Limonaden enthalten oft auch eine „bunte“ Zusammensetzung an bedenklichen Farbstoffen.
Die Packung verrät nicht immer den wahren Inhalt
Grundproblem im Bereich der Nahrungsmittel ist die Deklaration der Inhaltsstoffe. Leider ist bei weitem nicht immer alles an Inhaltsstoffen und Zusatzstoffen angegeben, was im Nahrungsmittel enthalten ist.
Auch allergenfreie Lebensmittel sind nicht immer allergenfrei! Deren Zusammensetzung sollte daher genau bekannt sein.
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