COPD - die Bronchien sind dauerhaft geschädigt

Eine chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut ist die Grundlage der COPD. Sie hat für die Lunge des Betroffenen unterschiedliche Konsequenzen:

  • durch die Schwellung der Schleimhäute sind die Bronchien verengt; die Luft kann die Bronchien nur noch eingeschränkt durchströmen.

    Die dauerhafte Entzündung der Bronchialschleimhaut führt zur vermehrten Schleimproduktion in den Bronchien. Der Schleim wird zäh und verklebt die Flimmerhärchen.


  • Eingeatmete Fremdkörper (z. B. Pollen, Staub, Bakterien) können nicht mehr Richtung Mund abtransportiert werden und verbleiben in der Lunge. Dies führt zu weiteren Entzündungen und Infektionen.


  • Durch die vermehrte Schleimproduktion infolge dieser Entzündungen und Infektionen wird die Luftströmung in den Bronchien noch weiter erschwert.
  • In diesem Stadium ist ein normales Ausatmen nicht mehr möglich. Die Lungenbläschen an den Enden der Bronchiolen werden überdehnt, da sich die Ausatemluft zurückstaut. Der Gasaustausch (Sauerstoff - Kohlendioxid) funktioniert nicht mehr. Hält dieser Zustand länger an (was meist der Fall ist), ist die Veränderung nicht mehr rückgängig zu machen, man spricht in diesem Stadium der Erkrankung von einem Lungenemphysem.
    
 
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