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Veränderungen der Bronchien verursachen die Atemnot beim Asthmaanfall!

  • Die Bronchialschleimhaut ist entzündlich angeschwollen, gerötet und hat sich verdickt. Dadurch ist der Durchmesser der Bronchien eingeengt und es kann nur noch eingeschränkt Luft durch die Bronchien strömen.


  • Die muskuläre Schicht der Bronchien hat sich zusammengezogen und verkrampft (ist spastisch). Durch dieses Zusammenziehen wird der Innendurchmesser der Bronchien nochmals verengt. Es kann nun noch weniger Luft (wie allein bei geschwollener Schleimhaut) durch die Bronchien strömen.


  • Der normalerweise klare, mittelflüssige Schleim, verändert seine Konsistenz und wird zur zähen, verklebenden Masse. Die Flimmerhärchen verklumpen dadurch miteinander und können sich nicht wellenförmig bewegen. Ein normaler Abtransport von Fremdkörpern, die eingeatmet wurden, ist deshalb nicht mehr möglich.

All diese Veränderungen der Bronchialschleimhaut führen beim Asthmatiker dazu, dass bereits bei kleinsten Reizen (Fremdkörpern in der Atemluft wie Staub, Pollen usw.) eine übermäßige Reaktion des gesamten Bronchialsystems auf diesen Reiz erfolgt; das heißt, es kommt zu einem Asthmaanfall, bei dem die verbrauchte Luft nicht mehr genügend ausgeatmet werden kann und für den Betroffenen unter quälendem Husten eine akute Atemnot entsteht.
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