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Fettstoffwechselstörungen

Störungen des Fettstoffwechsels können sowohl durch falsche bzw. übermäßige Ernährung wie auch durch genetische Faktoren verursacht werden. Sprach man bei Fettstoffwechselstörungen früher im Allgemeinen von insgesamt zu viel Cholesterin im Blut, weiß man heute, dass es im Blut sogenannte gute und schlechte Fette gibt.

Als für die Arterien schädlich einzustufen sind LDL (Low Density Lipoprotein) -Cholesterin und Triglyzeride, während als gutes, gefäßschützendes Fett das HDL (High Density Lipoprotein) -Cholesterin anzusehen ist.

Eine Fettstoffwechselstörung liegt nach heutigen Erkenntnissen im Allgemeinen dann vor, wenn bei der Untersuchung des Blutes die Triglyzeride oberhalb eines Wertes von 200 mg/dl liegen, bzw. der Quotient (das Verhältnis) aus LDL- zu HDL-Cholesterin größer als 3 ist.
Arteriosklerose
Patienten, bei denen in der Familie (Eltern, Großeltern) koronare Herzkrankheit wie z. B. Angina pectoris oder gar Herzinfarkte bekannt sind, sollten auf jeden Fall einen LDL/HDL-Cholesterin-Quotienten von weniger als 3 aufweisen. Ansonsten haben sie ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose und damit für das Auftreten von koronarer Herzkrankheit oder gar Herzinfarkt.
Ein erhöhter Wert des LDL-Cholesterins auf Werte über 160 mg/dl bei gleichzeitig erhöhten Triglyzeridwerten über 200 mg/dl ist, unabhängig davon wie hoch der HDL-Cholesterinwert ausfällt, ebenfalls als krankhaft einzustufen.
Fettstoffwechselstörungen stellen neben dem Rauchen einen Hauptrisikofaktor für die Entstehung eines Herzinfarktes dar!

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