Bricht ein in die Gefäßwand eingelagerter 'Fett-Pfropfen' (Plaque) plötzlich in das Innere des Gefäßes durch und es bildet sich dann an dieser Stelle des Gefäßes zusätzlich ein Blutgerinnsel, kann es zur akuten kompletten Verstopfung des Gefäßlumens kommen.
Passiert dies beispielsweise in einem Herzkranzgefäß, ist die Folge, dass ein Teil des Herzmuskels plötzlich nicht mehr durchblutet wird und abstirbt. Die für den Betroffenen spürbare Folge ist dann ein akuter
Herzinfarkt!
Bildet sich so ein Blutgerinnsel infolge Arterienverkalkung der Halsschlagadern, kann dies eine Ursache für einen akuten Schlaganfall sein. Meist werden nicht die Halsschlagadern selbst komplett durch so ein Gerinnsel verstopft; vielmehr lösen sich häufig Teile eines solchen Gerinnsels im Bereich der Halsschlagadern (Carotiden) durch die Blutströmung ab und werden über die Kopfarterien weiter ins Gehirn transportiert. Hier können sie dann eine der kleineren Hirnarterien verstopfen und somit einen akuten
ischämischen Schlaganfall auslösen.
Auch im Bereich der Beine kommt es häufig zu arteriosklerotischen Veränderungen der Gefäße, die zu schmerzhaften Gehbeschwerden, der sogenannnten
Schaufensterkrankheit = periphere arterielle Verschlusskrankheit führen.