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Unterwegs in der Natur: Insekten und Gifte
Wanderungen und Radtouren ins Grüne, Obstkuchen auf der Terrasse - das sind die wahren Freuden des Sommers. Wenn da nur nicht die Insekten wären. Allein schon das entfernte dunkle Summen läßt ein ungutes Gefühl aufkommen und schon so mancher Nachtschlaf in sommerlicher lauer Luft wurde vom Sirren der Mücken gestört. Wenn dann Wespe oder Biene noch auf der blanken Haut landen, ist der Schreck perfekt. Dagegen sind diese Insekten meist harmlos, stechen sie doch nur in Situationen, in denen sie sich bedroht fühlen. Schmerzhafte Rötung und Schwellung am Ort des Einstichs sind normalerweise die einzigen, wenn auch unangenehmen Folgen eines Insektenstichs. Wirklich bedrohlich kann es allerdings werden, wenn sich eine Wespe oder Biene im Limonadenglas oder auf dem Kuchen verirrt hat und verschluckt wird: Hier droht bei Stich in den Mund oder die Zunge Lebensgefahr durch Ersticken. Um unliebsame Begegnungen mit den geflügelten Sommergästen zu vermeiden, gilt allgemein: Vorsichtig sein, Ruhe bewahren und die Hausapotheke mit kühlenden Gels und Salben ausrüsten.
Bienen
Die Honigbiene hinterläßt nach dem Stich den Stachel samt Giftdrüsen in der Einstichstelle und stirbt anschließend. Vorsicht: Ein zurückbleibender Duftstoff reizt weitere Bienen zum Stechen. Stachel vorsichtig mit Pinzette entfernen, ohne die Giftdrüse dabei zu verletzen. Kühlende Umschläge oder spezielle Gels lindern Schmerz und Juckreiz.
Wespen
Besonders zur Obstzeit kann ein Aufenthalt draußen bei Kuchen, Limonade oder Bier angesichts der vielen Wespen recht ungemütlich werden. Wenn es dann passiert ist: Stachel vorsichtig ohne ihn abzubrechen herausziehen. Gegen den Schmerz helfen kühle Umschläge mit Essigwasser oder auch juckreizstillende Mittel in Gelform.
Mücken
Bekannteste Vertreterin ist die gewöhnliche blutsaugende Stechmücke, mit der im Sommer wohl jeder schon einmal Bekanntschaft gemacht hat. Charakteristisch sind juckende Quaddeln. Ständiges Kratzen schafft Krankheitserregern Eintrittspforten in die Haut, daher lieber gleich kühlende und juckreizstillende Gels oder Salben verwenden.
Zecken
Nicht nur Hund und Katze sind von Zecken geplagt, auch der Mensch kann gestochen werden. Nach einem Stich, die Zecke mit einer Pinzette hautnah greifen und so schnell wie möglich entfernen, ohne sie dabei zu zerquetschen; danach sollte die Stichstelle desinfiziert werden. Ob eine anschließende Behandlung notwendig ist entscheidet am besten der Hausarzt.
(Stand 08. Juli 1999 - BIPKG)
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