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Was können Sie bei einer Hausstauballergie selbst tun?

Wenn bei Ihnen eine Allergie auf Hausstaub, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze festgestellt worden ist, steht das gezielte Meiden dieser Stoffe in der Behandlung an erster Stelle. Leichter gesagt als getan, denn welche Wohnung ist schon hausstaubfrei? Am besten, Sie fahnden mit Hilfe der folgenden kleinen Liste gezielt in Ihrer Wohnung nach möglichen Allergieauslösern.
  • Matratzen aus Naturmaterial?

  • Federn, Wildseide, Daunen in Zudecken oder Kissen?

  • Teppiche/Felle aus Tierhaaren?

  • Schwer waschbare Vorhänge, Gardinen, Wandbehänge?

  • Feuchte Wände (Zimmer, Bad)?

  • Zimmerpflanzen?

  • Luftbefeuchter?

  • Verderbliche Nahrungsmittel eingelagert?

  • Haustiere?

Danach geht's an die Sanierung, die sich zunächst auf das Schlafzimmer, als den Ort mit der größten Hausstaubansammlung, konzentrieren sollte. Für Matratze und Bettzeug empfiehlt sich Synthetikmaterial, das vollständig waschbar ist. Besser geeignet als Teppiche sind Kunststoffbeläge oder Parkett, die sich schnell feucht aufwischen lassen. Staubsaugen nur mit Feinstaub- oder Mikrofiltern, Topfpflanzen aus dem Schlafzimmer entfernen. Allgemein sind typische Staubfänger wie schwere Vorhänge oder Gardinen ebenso aus der Wohnung des Allergikers zu verbannen wie Aquarien oder Luftbefeuchtungsgeräte als Brutstätte für Schimmelpilze.

(Stand 08. Juli 1999 - BIPKG)
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